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Literatur zu Albert Einstein:

 

Albert Einstein: "Jene glücklichen Berner Jahre"


Ann M. Hentschel – Gerd Graßhoff

Albert Einstein – «Jene glücklichen Berner Jahre»

Mit Kartenteil zum Einstein-Pfad und einem Beitrag zum Eidg. Amt für geistiges Eigentum von Karl Wolfgang Graff

180 Seiten, 84 s/w Abbildungen und 6 farbige Karten, Broschur mit Klappen

ISBN 3-7272-1176-8 (deutsch)
ISBN 3-7272-1177-6 (englisch)

Separat erhältlich ist ein Stadtplan in Deutsch/Englisch.

Stämpfli AG Sachbuchverlag, Bern

 


"Albert Einstein – Berner Plätze, Berner Zeiten

Seine erste Berner Junggesellenwohnung meldete Albert Einstein am 11. Februar 1902 beim Wohnsitzregister der städtischen Polizei. Das im Stämpfli Verlag erschienene Buch «Albert Einstein – Jene glücklichen Berner Jahre» beschreibt die Zeit des jungen Physikers in Bern während seiner wichtigsten Schaffensperiode von 1902 bis 1909. In einer geografischen Biografie werden 88 Orte beschrieben und miteinander in Beziehung gesetzt. Mit Hilfe von Karten sind die Stationen auch wandernd nachzuvollziehen. So werden die Umstände verständlich, unter denen die bedeutendsten Arbeiten der Physik des 20. Jahrhunderts entstehen konnten.

Bern ist stolz auf «seinen» Einstein. In seiner ehemaligen Wohnung an der Kramgasse 49 in der Berner Altstadt – dem heutigen Einsteinhaus – entstand im Jahr 1905 die grundlegende erste Arbeit über die Relativitätstheorie und die bahnbrechende Abhandlung über die Lichtquanten, für die er 1921 den Nobelpreis erhielt.

Der Einstein-Pfad Bern

Zum Jubiläumsjahr 2005 schuf die Universität Bern einen Einstein-Pfad, der entlang von 88 Stationen Einblick in Einsteins Leben und Wirken während seiner Berner Zeit gibt. Das Buch ist eine ideale Begleitung für unterwegs und dient als unterhaltsamer Begleittext zum Einstein-Pfad. Im hinteren Teil des Buches sind die Sehenswürdigkeiten auf Karten markiert und in einem durchnummerierten Stationenregister aufgelistet. Ebenfalls erhältlich ist ein separater Stadtplan mit den Routen entlang des Einstein-Pfades.

Sieben Wohnungen in sieben Jahren

Die 88 beschriebenen Orte sind wichtig für das Verständnis des historischen Umfelds im Bern der Jahrhundertwende. Der erhaltenen Korrespondenz, Einsteins eigenen Äusserungen, lokalen Anekdoten und authentischen Überlieferungen wird dabei besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Mit Hilfe der Karten ist leicht nachzuvollziehen, wo die Einsteins wohnten und weshalb sie sechsmal umzogen, wie die Freunde in der Nachbarschaft zum abendlichen Diskutieren zusammentrafen oder weshalb das Arbeiten im Patentamt mit der unerlässlichen Mittagspause in der nahe gelegenen Wirtschaft Teil der Lebensführung Einsteins wurde. So werdendie Umstände verständlich, unter denen seine genialen Arbeiten entstehen konnten.

«Ehrwürdiger eidgenössischer Tintenscheisser»

Neben vielen glücklichen Momenten gab es in Bern vor allem anfangs auch Probleme. So raubte ihm die Stelle am Patentamt – er selbst nannte sich in gewohnt ironischer Weise einen «ehrwürdigen eidgenössischen Tintenscheisser» – Zeit für seine private Forschung. Als Vollzeitbeamter hatte er zudem Schwierigkeiten, während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek an das für ihn relevante Quellenmaterial zu kommen. Erschwerend kam hinzu, dass ihm die Universität Bern ohne Doktortitel keine Dozentur gewähren wollte. Erst ab 1908 setzte eine Beschäftigung als Privatdozent in theoretischer Physik ein. Im Mai 1909 erhielt er den Ruf als ausserordentlicher Professor an die Universität Zürich und verliess Bern mit seiner Familie.

Die Autoren

Ann M. Hentschel hat ihren Bachelor of Arts in Germanistik und Romanistik an der Tufts University, USA, gemacht. Sie war fünf Jahre lang Mitarbeiterin am Editionsprojekt der Gesammelten Schriften Albert Einsteins an der Boston University und fungiert weiterhin als Übersetzerin der Korrespondenzbände.

Prof. Dr. Gerd Graßhoff ist seit 1999 Professor für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte und Direktor am Institut für Philosophie der Universität Bern. Von 1987–1990 war er Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton. Prof. Graßhoff ist Präsident des «Forum Einstein 2005 Bern»."

Quelle: Stämpfli Verlag AG, Bern, 2005


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