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CD-ROM zu Albert Einstein:

 

Albert Einstein - Leben und Werk

 

CD-ROM

Albert Einstein - Leben und Werk
Herausgegeben von Olaf Benzinger

Digitale Textsammlung auf CD-ROM

ISBN 3-89853-522-3

2005

 


 

Annus mirabilis - Digitale Textsammlung erinnert an Einsteins Wunderjahr

Im März, April, Mai, Juni und September des Jahres 1905 reichte Albert Einstein fünf bahnbrechende Arbeiten ein, in denen mit der Speziellen Relativitätstheorie eine der zentralen naturwissenschaftlichen Theorien der Menschheit entstand und der Grundstein der Quantentheorie gelegt wurde, für die Einstein 16 Jahre später der Nobelpreis verliehen wurde. Sein verblüffender Erfolg als Außenseiter, der bis dato weder promoviert war noch eine Stelle an der Universität innehatte, sicherte ihm schlagartig ein hohes Ansehen in der wissenschaftlichen Welt, machte ihn aber auch in der breiten Öffentlichkeit zu einer regelrechten Kultfigur.

Die in der Digitalen Bibliothek erschienene CD-ROM »Albert Einstein: Leben und Werk« nähert sich diesem menschlichen wie wissenschaftlichen Phänomen deshalb sowohl biographisch-autobiographisch als auch inhaltlich: die fünf – erstaunlich kurzen – Schriften aus dem Jahr 1905 sind komplett enthalten und werden in zwei Einführungen erläutert. Einsteins »Spezielle Relativitätstheorie« wird durch zahlreiche Beispiele und Vergleiche auch dem physikalischen Laien nahe gebracht. In dem ebenfalls enthaltenen Band »Die Evolution der Physik«, einem geschichtlichen Abriss des physikalischen Denkens, vergleichen Albert Einstein und Leopold Infeld die Physik mit einem Kriminalfall: intuitive Lösungsversuche führen meist auf die falsche Fährte, die Entschlüsselung der Naturgesetze verlangt nach wissenschaftlicher Beweisführung.

Wer eher auf biographischer Anekdoten-Jagd ist, sollte die Suchfunktion zum Stöbern in Thomas Bührkes Biographie und den autobiographischen Dokumenten nutzen: »Du hast weder Zärtlichkeiten von mir zu erwarten noch irgendwelche Vorwürfe zu machen« – so heißt es reichlich harsch in Einsteins Memorandum zu seiner ersten Ehe, das die Beziehung mit seiner Frau Mileva wie ein Geschäftsvertrag regeln sollte. Wie zu seiner ersten Frau hatte Einstein auch ein zwiespältiges Verhältnis zur Zahnhygiene. So schreibt er an seine Cousine Elsa: »Zahnbürste aus ächt wissenschaftlichen Erwägungen betreffend die Gefährlichkeit der Schweinsborste wieder in Ruhestand versetzt: Schweinsborste bohrt Diamanten durch; wie sollten also meine Zähne ihr widerstehen?«. Noch viele weitere ernste und heitere Zitate finden sich in den beiden Bänden »Mein Weltbild« und »Aus meinen späten Jahren«, die die Zusammenstellung abrunden und sie zusätzlich zu einer Fundgrube für Bonmot-Stöberer machen.

Quelle: Directmedia Publishing GmbH, Berlin, 2005


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