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Literatur zu Albert Einstein:

 

Physik und Revolution

 

Michaela Maier, Wolfgang Maderthaner (Hrsg.)

Physik und Revolution
Friedrich Adler - Albert Einstein

Relativierung eines Attentats gegen den Krieg
Briefwechsel, Dokumente, Stellungnahmen

12,5 x 20,5 cm, 208 S., Broschur

ISBN 3-85409-428-0

© Löcker Verlag, Wien




 

"Am 21. Oktober 1916 fallen im Restaurant Meißl & Schadn am Wiener Hohen Markt vier Schüsse. Ministerpräsident Dr. Karl Graf Stürgkh bricht tot zusammen. Der Täter ist Dr. Friedrich Adler, Sohn des sozialdemokratischen Parteigründers Dr. Victor Adler. Das Attentat geht durch die Weltpresse, der Attentäter kämpft verzweifelt um die Anerkennung seiner Zurechnungsfähigkeit. Ohne diese würde er nicht vor Gericht gestellt und damit seine Tat ihres politischen Sinnes beraubt werden.
Der theoretische Physiker und glühende Anhänger Ernst Machs beginnt aus der Untersuchungshaft heraus eine Korrespondenz mit seinem Freund aus Zürcher Tagen, Albert Einstein. Es geht um Widersprüche in der allgemeinen Relativitätstheorie, die Friedrich Adler entdeckt zu haben glaubte. Adlers physikalische Leistung ist umstritten, der Briefwechsel selbst ein herausragendes Dokument des Aufeinandertreffens zweier genialer und revolutionärer Denker.
Im Kontext und begleitet von einer Vielzahl zeitgenössischer Dokumente bietet der vorliegende Band einen einmaligen kulturhistorischen Einblick in den Kampf sowohl gegen den Krieg als auch um die Formulierung radikal neuer Erkenntniswelten."

Quelle: Löcker Verlag, Wien, 2006


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